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Fakultät für Sozialwissenschaften

'Hurra, die Welt geht unter!' Zur Transformation und Gestaltung lebenswerter Zukünfte im Zeichen interdependenter Krisen

21. Tagung der Nachwuchsgruppe Umweltsoziologie (NGU)

26. und 27. Februar 2026, TU Dortmund

Programm

Donnerstag, 26. Februar

13:00–13:15
Begrüßung

13:15–13:50
Stefan Rohrhirsch (Bielefeld): „Für eine kritische Analyse der Ökologie“

13:50–14:25
Julija Bakunowitsch (Dortmund): „Urban Gardeningim Spannungsfeld: Gemüse zwischen Ware und Gemeingut“

14:25–15:00
Aurora Sauter (Frankfurt am Main): „Should I stay, or should I go? Aspekte einer multiplen Wohn-Krise und Spekulationen über Formen des zukünftigen Wohnen-Bleibens“

15:00–15:30
Kaffeepause

15:30–16:05
Leonie Reuter (Berlin): „Krisenvorsorge von unten? Community Organizingund Nachbarschashilfeim Hitzeschutz“

16:05–16:40
Alissa Starodub & Sebastian Garbe (Fulda): „Das Leben nach dem Sturm – Ökologische Solidarität, Resilienz und Vergemeinschaftung in einer Welt, die zusammenbricht“

16:40–17:00
Pause

17:00–18:30
Podiumsdiskussion: Hauke Dannemann (Frankfurt am Main), Anna Saave (Freiburg), Sophie von Redecker (Gießen), moderiert von Franziska von Verschuer (Frankfurt am Main)

19:30
Gemeinsames Abendessen

 

Freitag, 27. Februar

09:00–10:15
Postervorträge

  • Tom Ebener (Dortmund): „Apocalypse Now? Inhaltsanalytische Betrachtung militärischer Transformationspfade und (nachhaltiger) Zukunftsdiskurse“
  • Nina Faltermayr (München): „Zwischen Care-Krise und planetaren Grenzen: CaringCommunities und Zukunftsorte in ländlichen Räumen als Ansatz zur Mitgestaltung von sozial-ökologischen Transformationen“
  • Jana Herms (Dortmund): „Kleine Wohnungen, große Versprechen: Co-Living als kommerzielle Utopie in der Praxis“
  • Joshua Kuckherm: „Zwischen Klimaskepsis und Demokratiekrise: Diskursive Brücken von Konservatismus und Rechts“
  • Stefanie Maeder (München): „Urlaub in Zeiten von Krisen: Eine willkommene Abwechslung oder Teil des Problems? Eine Konsum-kritische Perspektive zur künftigen Rolle von Urlaub in unserer Gesellschaft“
  • Sarah Markgraf, Laura Dominque Pesliak & Claudia Hornberg (Bielefeld): „Gender & Umweltgerechtigkeit – Der Einfluss von Flutkatastrophen auf die Gesundheit von Frauen in Bangladesch“

10:15–10:30
Kaffeepause

10:30–11:05
Swetlana Fork (Bayreuth): „Utopisches Denken als Praxis der Zukunftsbewältigung: Rekonstruktionen im Kontext der Klimabewegung“

11:05–11:40
Jana Hitziger (Lüneburg): „Das gute Leben im Kollaps: Empirische Einblicke in kollektive Vorbereitungspraktiken auf dem Kollapscamp 2025“

11:40–12:15
Andreas Jensen (Innsbruck): „Cozy apocalypse-Überlegungen zur Attraktivität von Endzeitszenarien in zeitgenössischen Mangas“

12:15–13:15
Mittagspause

13:15–14:45
Making & Doing Workshops

  • Jose Schumann (Frankfurt am Main): „Zukünfte feministisch gestalten: Ein Zine-Workshop“
  • Makēda Gershenson & Anna Lena Menne: «…und jetzt? Digitale Positionalität als Werkzeug“

14:45–15:00
Pause

15:00–16:00
Keynote (online): Giovanna di Chiro (Swarthmore, PA)

16:00–16:15
Abschluss

Organisation

Daniel BräunlingNationalpark Schwarzwald
Sarah von QuerfurthTU Dortmund
Nils RichterichGoethe-Universität Frankfurt
Annika TroitzschTU Darmstadt
Franziska von VerschuerGoethe-Universität Frankfurt
Tobias WagnerGoethe-Universität Frankfurt

Den Call for Papers finden Sie hier.